„Es war ein wirklich sehr schönes Konzert, mit einem ungewöhnlichen Programm, einigen interessanten Neuentdeckungen und alles auf höchstem Niveau.”

Olaf Wegener, Projektleitung Förderprojekte Zeitgenössische Musik (Deutscher Musikrat)

„Konzerte dieser Art, die von Originalität geprägt sind und den Weg des Abenteuers beschreiten, sind aller Ehren wert.“

Arturo Reverter, Scherzo

 

„Ich begrüße die Gründung dieses Ensembles, weil ich glaube, dass Menschen, die sich sowohl der Alten als auch der Zeitgenössischen Musik widmen, über Konventionen und das Gewohnte hinaus gehen und sich dadurch unsere Hörgewohnheiten erweitern.”


Alberto Bernal, Komponist und Klangkünstler

Über uns

CONTINUUM XXI | Alte und Neue Musik auf historischen Instrumenten

Seit seiner Gründung hat das Ensemble bei seinen Konzerten in Deutschland und Spanien zeitgenössisches Repertoire mit Werken des Mittelalte, der Renaissance und des Barocks kombiniert. Continuum XXI hat Uraufführungen und deutsche Premieren verschiedener Ästhetiken und Formate gespielt (Elektronik, Video, Poesie, Improvisation), was eine breite Palette von Ausdrucksmöglichkeiten seiner Besetzung zeigt. Dies ist der Fall bei den renommierten Komponisten Peter Ablinger, José M. Sánchez-Verdú, Alberto Bernal, Sergio Blardony oder Sandra Lanuza.

     Seit 2018 gehört Continuum XXI als junge und innovative Initiative zum „Förderprogramm Zeitgenössischer Musik“ und wird vom Deutschen Musikrat unterstützt, der das Ensemble folgendermaßen bezeichnet: „Es war ein großartiges Konzert mit einem ungewöhnlichen Programm, neuen und interessanten Entdeckungen und alles wurde auf einem sehr hohen Niveau gespielt.”

          Continuum XXI hat die Residency der Cesar-Etopia Labs 2020 gewonnen und das interdisziplinäre Werk Continuum XXI: TRACES mit dem bildenden Künstler und Komponisten Joan Gómez Alemany veröffentlicht. Das Ensemble wurde auch in RNE (Musica Viva) oder dem Online-Magazin SulPonticello interviewt und für das renommierte Goldene Buch der Musik (Melómano) ausgewählt. Gegenwärtig arbeitet das Ensemble mit Künstlern aus anderen Disziplinen wie der Theatergruppe “theatrale subversion” in ihren Programmen ‚Ritual Reloaded‘ oder ‚Musik der Extreme‘ zusammen.

Mitglieder

Adrián Pineda

Barockgeige

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Wichtige Stücke sind:
Alte Musik: Sonate in D dur K511 für Cembalo von Scarlatti.
Neue MusikMelancholia für Barockgeige von José M. Sánchez-Verdú.

Meine Motivation bei CXXI:
Ich möchte eine umfassende Perspektive auf die Musik als Ganzes erreichen und so eine Vision entwickeln, die alle Möglichkeiten einschließt, die wir als zeitgenössische Musiker mit unserem musikalischen Gepäck der vergangenen Jahrhunderte haben.

Moisés Maroto

Blockflöte

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Wichtige Stücke sind:
Alte Musik: Overture-Suite TWV 55:a2 von G. P. Telemann für Blockflöte und Orchester.
Neue Musik:  Gesti von L. Berio.

Meine Motivation bei CXXI:
Ich verfolge zwei Ziele als Mitglied des CXXI-Ensembles: Zum einen ist mein persönliches Anliegen, dass die Blockflöte als Instrument wieder mehr an Bedeutung gewicht und ihre Wichtigkeit und Vielseitigkeit anerkannt werden, die sie zu Zeiten ihrer größten musikalischen Pracht hatte.

Calia Álvarez

Viola da gamba

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Wichtige Stücke sind:
Alte Musik: Pièces de Viole von A. Forqueray.
Neue MusikFolias americanas von C. Álvarez.

Meine Motivation bei CXXI:
Ich möchte die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Viola da Gamba sowohl als Solistin als auch in Kammermusikgruppen zeigen. Außerdem motiviert es mich, das bestehende Repertoire für dieses vielseitige und mit einzigartigen Klangfarben versehene Instrument zu erweitern: Die Gambe kann von brutalsten bis zu zartesten Klängen changieren und mit Leichtigkeit von der Rolle der Begleiterin zur Solistin wechseln. Ich denke, dass die Viola da Gamba viel stärker in Konzerten der Alten und Zeitgenössischen Musik vertreten sein sollte.

Sara Johnson

Cembalo

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Wichtige Stücke sind:
Alte Musik: Partita 6 für Cembalo von J.S. Bach.
Neue MusikHungarian Rock von G. Ligeti.

Meine Motivation bei CXXI:
Sowohl die Aktualität der historischen Instrumente – mit ihren unendlichen klanglichen Möglichkeiten – als auch das barocke Repertoire zu verbreiten, dessen Musik trotz der zeitlichen Distanz, heute wohl immer noch nah und ‚frisch’ für den modernen Menschen ist.

Alberto Arroyo

Künstlerischer Leiter

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Wichtige Stücke sind:
Alte Musik: Trio Sonata HWV 392 von G.F. Händel
Neue MusikContinuum von G. Ligeti.

Meine Motivation bei CXXI:
Mein Wunsch ist, dass Continuum XXI seine Besetzung als Standard-Instrumentarium etabliert und die historische Diskontinuität des Repertoires für historische Instrumente bricht; dass es in Zukunft genauso normal ist für Blockflöte und Cembalo zu komponieren wie für Querflöte und Klavier oder Querflöte und Video. außerhalb der bestehenden Konventionen zu suchen und zeitgenössischen Komponist*innen neue Ausdrucksmöglichkeiten zu bieten.

Konstellationen

 Für einige Programme arbeiten wir mit wechselnden Musikern und Künstlern aus anderen Disziplinen zusammen; als Nächstes beispielsweise mit Joan Gómez Alemany, Paula Piñero, oder Sandra Lanuza und erweitern unsere Besetzung zeitweise um Barock-Percussionisten, Elektronik oder Video.

Sandra Lanuza

Elektronik

Joan Gómez Alemany

Bildender Künstler & Komponist

Paula Pinero

Schlagzeug

Media

Gespräch in der Sendung ‘Música viva’ (RNE): Alte Musik vs Neue Musik (Spanisch). Link