InTrance!

Concept

Aktuelle Herausforderungen, denen sich die heutige Gesellschaft gegenübersieht wie die permanente Bombardierung durch Bilder, der Abhängigkeit von sozialen Netzwerken oder der Kultur des Egos, bilden den Ausgangspunkt dieses Projektes. Unsere Antwort besteht darin, ein transformatives musikalisch Erlebnis auf hohem Niveau zu bieten und das die von einem Großteil der Gesellschaft oft vergessenen a priori Werte wie sorgfältiges Zuhören, langsame Zeit, Stille, Geduld, Inaktivität usw. zu thematisieren. Da diese in anderen Kontexten wie Clubs oder Drone Musik zu finden sind, möchten wir sie thematisieren und Brücken zwischen den Jugendlichen und qualitativer Musik bauen.

Wir möchten diese Erfahrung realisieren, dadurch dass junges Publikum in einem partizipativen Konzert mitmacht.
Die Mädchen und Jungs werden das realisieren, indem sie mit den Musikern zusammen improvisieren und mit- komponieren. Dafür werden sie Schritt für Schritt eingeführt und im ganzen Prozess von den Mitgliedern des Ensembles begleitet und betreut.

Kurztext und Projektziele:

Wir möchten eine hochqualitative ästhetische Erfahrung anbieten, die versucht, die primitive und rituelle Natur der Musik vor dem Hintergrund unserer schnelllebigen Kultur des Egos zu reflektieren.
Mit einer immersiven Erfahrung wird eine erste positive Assoziation zum heutigen Repertoire geschafft, welche dem (jungen) Publikum neue Impulse zukünftiger Erlebnisse geben soll. Außerdem möchten wir die Neugier der BürgerInnen von kleinen Städten wecken, neue Formate und ausdrucksvolle und qualitative Musik präsentieren, um Vorurteile zu beseitigen.

Programm

1. Improvisation über einen einzigen Ton

2. Claudio Monteverdi:

Entrata e ballo (aus Ballo delle Ingrate)

3. Improvisation über einen einzigen Rhythmus(solo Perkussion)

4. Elo Hübner:

crunch modes 2.0 (Uraufführung)

5. Maurizio Cazzati:

Ciaccona

Musiker*Innen: Continuum XXI

Blockflöte: Moisés Maroto

Barockgeige, Adrián Pineda

Gambe: Ekaterina Gorynina

Historisches Schlagzeug, Paula Piñero

Cembalo: Darío Tamayo

Geräuschmacher:innen: Schüler:innen der MTKS Bannewitz

Isabelle Fuchs, Marlene Schemeinda, Dario Schubert, Tamino Wagner,

René Tannhäuser

Künstlerischer Leiter: Alberto Arroyo

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